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An App for one person Maxim Gorki Theater

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Tornado, Theaterdiscounter Die Abwesenheit von lebenden Menschen im letzten Raum konfrontiert mit einer Leere, die auf die eigenen Gedanken zurückwirft. So verlässt man das Theater mit drängenden Fragen: Wo liegt meine eigene Verantwortung? Was kann ich tun?

Die Mittelmeer-Monologe, Heimathafen Rufs Konzept geht im großen Saal des Heimathafen vor gut besetzten Reihen voll auf. Auch unter den neuen Hygienebedingungen konnten die Erzählungen die Distanz zwischen Bühne und Zuschauerraum leicht überbrücken und betroffen machen.

An App for one person, Gorki Marta Gornicka hat es wieder einmal geschafft mit einer neuen Inszenierung eine Stimmung der Stadtgesellschaft so einzufangen, dass das intensive Ergriffenwerden sich sofort auf die Zuschauer*innen überträgt. Sie erzeugt ein Nachdenken sowohl auf der Ebene der Emotionen wie des Verstandes.

Gott ist nicht schüchtern, Berliner Ensemble Diese Inszenierung zeigt auch, wie schwierig es ist Theater unter Coronabedingungen zu machen. Trotz der leider sehr aktuellen Thematik, die bewusst machen soll, dass der Krieg in Syrien immer noch nicht beendet ist, ist es schwer die Distanz zu überbrücken. Was genau deswegen besonders schade ist.