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Berlin-Herbst-Special 2016
hamburgtheater

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seit 15 Jahren online
berichtet über die Hamburger Theaterszene mit eigenen Kritiken
stellt eine Linksammlung zu den weiteren im Netz verfügbaren Kritiken zusammen
wieder mit einem neuen Berlin-Herbst-Spezial



 

Ganzkörpereinsatz Foto: Bo Lahola

Neu besprochen

Der Allmächtige, Schauspielhaus Auch wenn das Ergebnis nicht vollends befriedigend ausfällt: Dass Karin Beier aber in ihrem Haus freien Gruppen wie Rimini Protokoll und Ginsterdorfer/Klaßen den Raum zur Erkundung mit neuen Mitteln bietet, kann zur Erfrischung und Anregung der Staatstheaterlandschaft in Hamburg nur begrüßt werden. Berlin ist schließlich nur knapp über eine Stunde mit dem Zug entfernt.

   

Tatjana, Hamburgballett John Neumeier widmet sich in seinem Ballett der Figur der Tatjana. Er zeichnet den Entwicklungsprozess dieser Frau liebevoll und detailgenau sorgsam über fast drei Stunden nach. Er malt dafür Szenen wie Gemälde auf der Bühne der Staatsoper.

   

Ganzkörpereinsatz, Kammerspiele So platt die Komödie auch teilweise daherkommt, so sehr sie teilweise auf Effekthascherei der Oberflächlichkeiten setzt, so viel Tiefgang bekommt sie an einigen anderen Stellen. So spiegelt sie ihr Sujet: Die Fassadenwelt von Hollywood.

 

Mutter Courage, Thalia Die Inszenierung lebt von seiner herausragenden Hauptdarstellerin Gabriela Maria Schmeide, die die Mutter Courage mit einer Herzlichkeit, einem Pragmatismus, einem Lebenswillen und einer Energie verkörpert, die mit ihrem Spiel den ganzen Text zu erklären vermag.

   

Von den Beinen zu kurz, Kampnagel Schlüter hat es geschafft mit seinen fünf tollen Darstellern in das Innere des Mädchens zu blicken, ohne alle Fragen zu klären. Eine reife Leistung für zwei so junge Talente wie die Autorin Katja Brunner, die den Text mit 18 Jahren schrieb und Schlüter, der nach seinem Studium diese Regiearbeit hinlegte.

 




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