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hamburgtheater

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seit fast 19 Jahren online
berichtet über die Hamburger Theaterszene mit eigenen Kritiken
stellt eine Linksammlung zu den weiteren im Netz verfügbaren Kritiken zusammen
immer wieder mit einem neuen Berlin-Special



 

She legend auf Kampnagel (c) Daniel Domölky

Neu besprochen

She legend, Kampnagel Carolin Jüngst und Lisa Rykena bewegen sich mit der gebotenen Selbstironie an den medial dargebotenen Frauenlegenden ab. Sie lassen sie geschickt auf der Kante zwischen Wunschdenken und Alptraum, zwischen Cyborg und menschlichen Wesen, zwischen männlich und weiblich balancieren, ohne sich festzulegen.

 

Rainer Gratzke oder Das rote Auto, Malersaal Man mag sich als Theaterzuschauer/In an ein anderes "Endspiel" erinnern. Doch während Beckett in seinem Endspiel mit Allegorien arbeitete, die weit über sich hinauswiesen, begnügt sich Rachut damit den Horror des Endes zu bebildern.

   

"Die Nacht der von Neil Young Getöteten", Thalia Es entspinnt sich während dieses zweistündigen Zusammenkunft eine bezwingende meditative Stimmung, die Sebastain Nübling hier auf so kongeniale Weise mit dem Thalia Ensemble inszeniert hat, dass man als ein weiterer Fan die Aufführung verlässt.

   

Die Hüter der Sozialen Marktwirtschaft, MUT-Theate Voll humorvoller Einfälle, liebevollem Witz, blitzschneller Verwandlungskunst und mit einem grandiosem Ensemble bekommt dieses inhaltlich gut recherchierte und politisch bitter nötige Stück mehr als nur eine zusätzliche Ebene und gewinnt dabei so eine spielerische Leichtigkeit, dass es nicht nur ein inhaltlich interessanter sondern auch höchst unterhaltsamer Abend wurde. Man wünscht diesem Stück noch viele Aufführungen vor prall gefüllten Zuschauerreichen.

   

Gier, Museum für Hamburgische Geschichte So gelingt es dem Team, die Hintergründe der nur wenig goldenen Jahre der jungen Republik anschaulich und lebendig werden zu lassen. Die Bezüge zur Jetztzeit, die mehr Parallelen aufzeigen, als einem lieb ist, machen das Stück noch interessanter und sehenswerter.

 




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