Auf meinen Schultern, Ballhaus Ganz ohne erhobenen Zeigefinger blickt Hillebrand auf seine Vergangenheit und die Zukunft der nächsten Generation. Sympathisch, persönlich, humorvoll und ehrlich schafft er es, dem Aufstehen gegen den Rassismus Bilder zu geben.    Learning Feminism from Rwanda, Sophiensäle Ein interessanter Abend, der auf sehr unterhaltsame Weise die Perspektive wechselt, Klischees aufgreift, Gewohntes durchbricht, Fortschritte aufzeigt und dennoch keine Schönfärberei betreibt. (Foto © Serge Rwogera)    Berlin, die 1920er Jahre, BKA Wer eine Revue der wilden 20-ziger Jahre in Berlin erwartet, wird enttäuscht werden. Hier tritt keine Frau im Charleston-Kleid auf und wiederholt die altbekannten Klischees. Diejenigen aber, die einen tiefgründigen Einblick in das kulturelle, literarische und politische Leben der Stadt in den Jahren von 1918 und 1933 erhalten wollen, denen bietet die Schauspielerin und Interpretin Sigrid Grajek genau das, und zwar auf sehr informative und unterhaltsame Art und Weise.    Zdenek Adamec, Deutsches Theater Ein Abend, der in seiner poetischen Verrätseltheit gefangen nimmt. Doch das gelingt nur, weil alle Schauspieler*innen exzellent sind. Wieler hat es verstanden mit seinem Team genau den Schwebezustand zwischen Tiefschürfigkeit und Ironie zu treffen, der Handkes Text nachvollziehbar werden lässt.(Foto: Arno Declair)    Alles was wir haben, Theater im Delphi Dank der hervorragenden Schauspieler wurde die anspruchsvolle Textgrundlage aus Monologen zu einer scharfen, eindringlichen Analyse der verzweifelten Gemütslage einer Generation, der einerseits alle Wege offen zu stehen scheinen und die sich andererseits mit dem möglichen baldigen Ende der bisher bekannten Welt konfrontiert sieht.