Präsidentinnen, Malersaal Bodo verzichtet leider darauf, den Text in all seiner Kunstfertigkeit, Sprachverliebtheit, Boshaftigkeit und Schärfe für sich sprechen zu lassen. Dass man den drei Frauen dennoch gerne zusieht, liegt an den drei hervorragenden Darstellerinnen, die es selbst bei all den Oberflächeneffekten schaffen von ihren Verletzungen, ihrer Engstirnigkeit, ihrer Verbitterung und ihrer Beschränktheit zu erzählen.    Frankenstein/Homo Deus, Thalia Welt: "Regisseur Jan Bosse verheddert sich im Thalia Theater auf dem Weg von „Frankenstein“ zum „Homo Deus“ in einem Drama mit fünf Stationen "    Till Eugenspiegel, Kampnagel Felix Maria Zeppenfeld hat sich in seiner Abschlussinszenierung den kurzweiligen Geschichten um "Till Eugenspiegel" angenommen und daraus eine lockere Performance mit verrenkten Körpern, verrätselten Texten und eingängigen Choreographien gestrickt. Er zeigt Charaktere am Abgrund, die ihren Absturz als Versuch des Fliegens interpretieren wollen.    Macht Macbeth, Lichthof So mag man während des Stücks über weite Strecken das eigentliche Thema völlig vergessen über all dem Schabernack, der von den Schauspielern veranstaltet wird. Erst spät begreift man, dass es hier um das Spiel der traurigen Clowns, die gerade um ihr Überleben kämpfen, handelt. Wenn es auch nur für eine weitere Szene wäre.