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Tax for free, Lichthof Wenn das Rechtssystem von Vertretern desselben missbraucht wird, bricht sein Schutz weg und die Bürger*innen werden in den Boykott oder zur Selbsthilfe gedrängt. Damit die Menschen also nicht gezwungen zu „Kohlhaases“ zu werden, dürfen die rechtlichen Bestimmungen nicht durch ihre Umsetzung außer Kraft gesetzt werden. (AnjaBeutler.de)

Der Wald, Lichthof So gewinnt Steeb der Oper ganz neue Dimensionen ab, die sie plötzlich und unerwartet sehr aktuell und hochpolitisch werden lässt. Mit einem Werk um Jagdherren, Knechte, Bräute und eine Hexe gelingt ihr das Kunststück, den erstarkenden rechten Rand Deutschlands zu beleuchten. Und ein bisschen ergreift sie einen beim Zuschauen dann auch: die deutsche Angst, bzw. die Angst vor den Deutschen.

Jesse James oder was der Kommunismus war, Lichthof "Der Real-Sozialismus ist nicht das, was ich mir unter dem Kommunismus vorstelle. Vielleicht brauchen wir einfach einen neuen Begriff?" Die Frage stellt Linda Jiayun Gao-Lenders am Ende des Abends in den virtuellen Raum. © Emma Szabo´

Nerven. Lichthof Angeregt durch Donna Haraway's Camille-Geschichten aus ihrem Buch "Unruhig Bleiben" ist der Choreographin Yolanda Morales mit "Nerven" eine hochsensible und enervierende Arbeit gelungen. (G2 Baraniak)

Killing in the name of , Lichthof Eine interessante, innovative Arbeit, die bewies, dass die Jury des Start-Off-Wettbewerbes eine gute Wahl getroffen hat, als sie Geugelin zur Siegerin 2019 erklärte und damit diese Produktion am Lichthof ermöglichte.

Max Empathy++, Lichthof Wie fühlt sich ein Clickworker der zukünftigen Arbeitswelt? Das wollte das Kollektiv OutOfTheBox, das an der Schnittstelle zwischen Mediendesign und Theater arbeitet, erlebbar machen.

We Present #14, Lichthof Die Choreografin Anna Semenova-Ganz und die Tänzerin Tatjana Tchizhikova erforschen in „The Striker“ den Wunsch einer Frau zu kämpfen.Selten wurden die psychologischen Voraussetzungen für einen Kampf so gnadenlos und so punktgenau analysiert. Eine nicht tänzerisch sondern auch intellektuell herausragende Arbeit.

Strandrecht, Lichthof Eine beeindruckende Arbeit, die zeigte, wie modernes Operntheater aussehen kann, das wagt, klassische Werke auf ihren immer noch aktuellen Kern zu untersuchen und in neuer Form auf die Bühne zu stellen. Ein Glück, wenn man wie Streeb dazu ein solch umfassend talentiertes Team zur Verfügung hat.

"Comment ça va, Nasara?", Lichthof Als Weiße einen Trip nach Afrika unternehmen. Das kann als wahrer Ego-Booster taugen. Hier kann sich die Reisende wunderbar anhand der internalisierten Klischees die eigene Überlegenheit bestätigen lassen und beruhigt wieder nach Hause fahren. Doch genau in diese Falle wollten Anna Kuch und Meera Theunert nicht tappen.

Prächtiger Vogel Leierschwanz, Lichthof Die Reihe "Stimme X" erlaubt genau das: "Stimme X" will das Musiktheater in einen ungewohnten Rahmen stellen. Opernklassiker hinterfragen, neue Formen suchen und individuelle Zugänge schaffen.

Theater der Nacht, Lichthof So sollte man sich einfach in das Reich der Traumwelten entführen lassen, sich an der Schönheit der Schattenbilder erfreuen und sich als ein Besucher eines "Theater der Nacht", in der alle Plausibilitätsgesetze aufgehoben sind, fühlen. Das Verstehen-Wollen der Texte würde den Zuschauer nur in die Lage eines Schlafenden versetzen, der von seinem Weckerklingeln aus dem Traum gerissen wird und nun versucht, aus seinen Traumfetzen einen Sinnzusammenhang zu erzeugen, und daran scheitern muss.(Foto (c) Marie Sturminger, Christine Grosche & Maximilian Arntzen)

Global Belly, Lichthof Ein äußerst spannender, gut recherchierter Theaterabend, der die Hintergründe dieses brisanten Themas sehr lebensnah umsetzte und direkt miterleben ließ und so vor voreiligen Urteilen schützte.

Gog und Magog, Lichthof Ein tolle "performative Propagandaleistung", die die Theaterkooperative "internil" um Moran Sanderovich und Arne Vogelgesang als Gastspiel im Lichthof zeigte. Das ist Theater, das berührt, aufrüttelt und direkt erreicht.

Stadttheater, Lichthof Den Bürger ins Theater holen. Nicht nur als Zuschauer sondern als Themengeber für die Inhalte, die auf der Bühne verhandelt werden. Das ist die Idee hinter dem Projekt Stadttheater, das die künstlerische Leiterin Alida Breitag im Lichthof initiierte.

James Tiptree Jr.s polysexuelle Aliens, Lichthof Der Abend wird zu einer faszinierenden Entdeckungsreise nicht nur in die Welt der Aliens, des Literaturbetriebs sondern auch in die der Wahrnehmungsprägung von uns allen.

Dance forever, Lichthof Sie tanzen durch die im Bühnenraum verstreuten Zuschauer hindurch und animieren sie so lange zum Mittanzen, bis die Bühnenmitte gut gefüllt ist. Der begeisterte Applaus war ihnen danach sicher, für eine an Abwechselung und Facetten reiche Choreographie, die Aspekte des transkulturellen Raums im Tanz erkundete. (Foto: Anja Beutler)

Loud Whispers, Lichthof Sanna Lundström und Frank Koenen erkunden in ihrer meist völlig stillen Choreographie die Möglichkeiten der Verständigungen. Statt Worte verwenden sie Tanzelemente, die sie wie Sätze zu kurzen Reihen oder wie Gespräche zu längeren Sequenzen verknüpfen. (Foto (c) Maciej Rusinek und Roland Rossbacher)

Versuch über die Schwierigkeit... Lichthof Nachtkritik: "Versuch über die Schwierigkeit nein zu sagen – Henri Hüster stolpert am Hamburger Lichthof Theater über einen religionsphilosophischen Text von Klaus Heinrich "

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