St. Pauli Theater

Zuletzt besprochen

Motown, St- Pauli Theater Die Fünf erzählen nicht nur in amerikanisch eingefärbtem Deutsch die Story der Motown-Legende sondern erwecken die Songs auch zu neuem Leben, indem sie sich auf ihre eigene Art interpretieren. So schwingt der Groove ohne Probleme bis in die letzte Reihe hinüber und am Ende tanzt der ganze Saal mit.

4000 Tage, St. Pauli Theater Plötzlich fehlen Michael ganze 4000 Tage auf in seinem Leben. Nach einer Kopfverletzung ist ein Blutgerinnsel in seinem Kopf geplatzt und er ist in ein Koma gefallen, dass ihm 11 Jahre aus seinem Gedächtnis gestrichen hat. Ausgerechnet die Jahre mit seinem Partner Paul, mit dem er seit 10 Jahren eine Beziehung führt. (Foto: Oliver Fantitsch)

Momo, St- Pauli-Theater Regisseurin Dania Hohmann hat mit der Stadtteilschule am Hafen auch dieses Jahr wieder einen Klassiker auf die Bühne des St. Pauli Theaters gebracht. Dieses Mal nicht von Shakespeare sondern von Michael Ende. Sie hatte viele junge Talente dafür zur Verfügung, u.a. Emma Antwi, Carla Johnson, Anna Jungjohann Foto: Florian Driessen

Mein bitteres Land, St. Pauli Theater Dokumentaraufnehmen in schwarz-weiß sind zwischen die Spielszenen, in denen die beiden Schauspielerinnen auf Deutsch und auf Italienisch alle anfallenden Rollen übernehmen, gestreut. Sie erlauben einen Rückblick in die Geschichte der Gastarbeiter, die Deutschland brauchte um seine Maschinen am Laufen zu halten.

Hinter der Fassade, St. Pauli Welt: "Der Edelboulevard-Kracher „Hinter der Fassade“ von Florian Zeller feiert Premiere am St. Pauli Theater ..." (Foto: Foto: Oliver Fantitsch)

Willkommen, St. Pauli Th. Doch auch denjenigen, die mit einem "Das wird man doch wohl noch einmal sagen dürfen" werden bedient. Der Abend verschweigt kein einziges Problem und scheint wie ein Versuch, der laut AfD gleichgeschalteten Medienöffentlichkeit ein lautstarkes provokatives Statement entgegen zu setzen.

Eine Stunde Ruhe, St. Pauli Theater Herbert Knaup ist die Idealbesetzung für diesen Michel, der so gerne alle Probleme mit einem nonchalanten Lächeln, einem Griff ins Portemonnaie oder bei Bedarf auch mit einer Showeinlage in Sachen Emotionen lösen würde. Wenn da nicht all diese hoch komplizierten Mitmenschen wären, die von ihm Betroffenheit, Wut, Eifersucht, Liebe, also echte Gefühle erwarten würden.

Bonjour Tristesse, St. Pauli Th. Focus: "Uwe Bohm macht „Bonjour tristesse“ zu einem Erlebnis."

Kabale und Liebe, St. Pauli Th. Die kaltschnäuzige Menschen verachtende Kabale der Herrschenden lässt das zu Herzen gehende Drama der zerstörten Liebe des Paares umso tiefer berühren. Eine schlichte, texttreue- und genaue Inszenierung, die einen passenden Finale des diesjährigen Theaterfestivals darstellte.

Hamburg Royal, St. Pauli Theater Hamburg hat Tradition, das bedeutet, dass eventuelle Veränderungen nur so langsam vor sich gehen dürfen, dass sie keiner bemerkt. Das gilt im Besonderen für Fischlokale mit Elbblick.

Der Vater, St. Pauli-Th. Volker Lechtenbrink ist die perfekte Verkörperung dieses alternden Grand Signeurs, der herzzerreißend um seine Würde kämpft. Autor Florian Zeller wirft den Zuschauer in seinem intelligent konstruierten Stück ohne Vorwarnung in die Perspektive des an Alzheimer erkrankten Andrés..

Arsen und Spitzenhäubchen, St. Pauli kulturradio: "Die Besetzung ist es, die Ulrich Wallers Inszenierung zum Knaller macht..."

Constellations, St. Pauli Theater Die beiden Schauspieler Judith Rosmair und Johann von Bülow glänzen in ihm unter der Regie des Altmeisters Wilfried Minks mit unglaublicher Wandlungsfähigkeit und Flexibilität... (By Malzkorn)

Gift, DT Diese Inszenierung vom deutschen Theater wird sicher nicht wegen des Einfallsreichtums der Regie zum Hamburger Theaterfestival eingeladen worden sein. Eher für die beeindruckende schauspielerische Leistung und den Beweis, dass es auch in Zeiten der Postdramatik noch schnörkelloses, intensives Dialog- und Zuhörtheater gibt...(Copyright: Arno Declair)

Romeo und Julia auf der Reeperbahn Großer Applaus war der gelungenen Arbeit von Regisseurin Dania Hohmann mit ihrem engagierten Team nicht nur von den Angehörigen sicher. Auch die übrigen ließen sie mitreißen von der Begeisterung der jungen Schauspieler. (Foto by Florian Drießen)

The Effect Welt: "Berührende deutsche Erstaufführung "The Effect" von Lucy Prebble im Ernst Deutsch Theater ..." (Foto: Oliver Fantitsch)

Waisen Hier entkommt keiner. Auch nicht der Zuschauer. Auch er muss sich ungeschönt der Erkenntnis stellen, dass vor der vermeintlichen Idylle der heilen Welt jederzeit der Einbruch der brutalen Realität lauert...(Foto: Fantitsch)

Baal Baal atmet schwer, er röchelt, schnauft, singt, schreit, säuselt, bezirzt, drangsaliert, manipuliert, umgarnt und unterdrückt. Baal reduziert die Menschen auf eine Manipulationsmasse. Er wirft sie zurück auf ihre kreatürliche Basis. Dabei wird er selbst zum Tier, das zum Schluss elendig verreckt...

S1 Auch das St. Pauli-Theater hat jetzt auf das Erfolgspferd Musical gesetzt. Es erkannte klar die Lücke des bisherigen Themenspektrums und feiert nun sein „Singspiel“ mit Hamburg-Feeling pur...

Mindloops Katharina verlegt den Spagat einfach ins Netz, Loui macht seinen Handstand auf dem Sofa, Lukas und Benno kreieren die hohe Kunst des Diabolo-Duetts, Tjorm schwingt sich waghalsig durch sein Stangen-Cube, Sarah tanzt den Tango auf dem Kopf, ...

The 27 club Wer auf dem Höhepunkt seiner Karriere stirbt, hat gute Chancen zu einer Legende zu werden. Doch warum sind so viele Musiker gerade in dem Alter von 27 Jahren gestorben? Dieses Phänomen untersucht „The 27 Club“ im St. Pauli Theater...

Ihre Version des Spiels Über weite Strecken gleicht das Stück einer Lesung. Die mageren Enthüllungen und Exaltiertheiten in der Schlussszene reichten nicht, um Begeisterung in den Schussapplaus zu mischen. Wer sich allerdings für feinsinnige Charakterzeichnungen einer Künstlerin und den Nutznießern in ihrem Umfeld, für hintergründige Spiele zwischen realem Leben und fiktionaler Umdeutung und intelligente, philosophische Bon mots interessierte, wurde nicht enttäuscht. ...(Foto: Jim Rakete)

The King's Speech Er braucht mehr Übung. Das sagen die Wohlmeinenden über Herzog Albert. Ein hoffnungsloser Fall, das meinen die anderen. Sein Bruder David, der redegewandte Lebemann, nennt ihn nur den „B-B-B-Berti“. Denn Albert stottert. Durch die strenge Erziehung seines königlichen Elternhauses, die ihn von klein auf an eine mögliche Thronfolge als britischer König vorbereiten sollte, mit zahlreichen Komplexen versehen, hat er auch als erwachsener Mann nicht zu einem selbstbewussten Auftreten gefunden... (Foto: Sven Heine)

Mann o Mann Abendblatt: " Midlife-Crisis-Liederabend geriet ein bisschen bieder - Die Show zeigt, dass auch die Herren Probleme mit dem Altern haben. Sie zündet jedoch nicht ganz so wie die Wechseljahre-Revue „Heiße Zeiten"...." (Foto: Oliver Fantitsch)

Küss langsam Aus der romantischen Aktionkomödie wird nichts. Die erste Folge wurde abgedreht, aber nie gezeigt. Auch die Beziehung, die aus dieser beruflichen Arbeit entstand, steht nach drei Jahren Ehe vor dem Amtsgericht und will die Scheidung beantragen. Um die Wartezeit zu verkürzen, spielen Ehnert und Ehnert ihre unrühmliche Beziehungsgeschichte noch einmal durch. Die „zickige“ Emanze streitet sich nach Herzenslust mit dem „allzeit bereiten Deckhengst“. Vor dem Hintergrund ihrer klischierten Fernsehrollenbilder beleuchten sie ihre eigenen projizierten und erlebten Geschlechterrollen. ...

Tod eines Handlungsreisenden Beliebt sein, das ist das Lebensmotto des Handelsvertreters Willy Loman. Nun ist er in die Jahre gekommen und hat zunehmend Zweifel an seinem Lebensrezept entwickelt. Seine eigene Beliebtheitskurve ist steil nach unten gegangen und seine erwachsenen Söhne haben seine hochtrabenden Hoffnungen nicht erfüllt. Sein Liebling Biff verdingt sich seit 10 Jahre als Farmarbeiter. Sein zweiter Sohn Happy hat sich mit einem durchschnittlichen Angestelltenposten arrangiert. Hat er seinen Söhnen die falsche Erziehung mitgegeben? Willys treusorgende Ehefrau beobachtet mit Sorge, wie ihr geliebter Mann seinen Lebensmut zunehmend verliert. ...

Zeitstillstand Verarbeitung des Afghanistan-Krieges im St. Pauli Theater

Tap stars Ein Stepptänzer erinnert sich: Vor zunächst schwarz-weißer dann farbiger New-York-Kulisse zeigt er einen Kurzabriss der Entwicklung des Stepptanzes. Anschließend dürfen die sechs Bad Boys of Dance bei ihm in die Schule gehen: Im Schnelldurchgang bringt der Altmeister ihnen die Grundschritte bei. Während er auf seinem Stuhl Platz nimmt, beweisen sie ihre schnelle Ausfassungsgabe. In immer neuen Variationen kombinieren sie die Schritte zu "Singing in the rain" oder "I did it my way".



www

http://www.st-pauli-theater.de/


Adresse

St. Pauli Theater
Spielbudenplatz 29
20359 Hamburg
040 315931


Archiv

der Spielzeiten 00/01 bis 10/11


Tap stars

Druckbare Version