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Allgemein:
Steife Brise vs. Poetry Slam, Centralkomitee
Kleiner Mann, was nun?, Ohnsorg
St Pauli Theater meets Elphilharmonie 2025
Der Zusammenstoß, Malersaal
Dat Frollein Wunder, Ohnsorg
Die Maschine, DSH
Jekyll und Hyde, Imperial Theater
Der Nussknacker und mehr, Kulturkirche Altona
JEEVES & WOOSTER, English Theatre
Alles was wir nicht erinnern, Thalia
Der Kuss, Sprechwerk
Winterreise, Lichthof
Bernarda Albas Haus, Schauspielhaus
Slow burn, Hamburg Ballett
Super Beat
John Lennon will mit seiner Band hoch hinaus. Doch zunächst ernten die Vier Rock'n Roller auf der Londoner Bühne nur Buhrufe. Als sich ein Auftrittsangebot aus Hamburg ergibt, scheint sich eine positive Wende anzudeuten. Schnell engagiert John (Eiko Keller) noch den coolen Action-Painter Stuart (David Nádvornik) dazu, der zwar nicht spielen kann, aber seine geheimnisvolle Ausstrahlung perfektioniert hat. Schnell hat dieser auch den richtigen Namen für die nun Fünf (plus Delio Malär, Florian Clyde, Yannik Meyer) gefunden. Ab sofort sind sie die Beatles. Dass das Indra auf der Reeperbahn keine coole Adresse ist, sondern sich als eine heruntergekommene Strip-Bar herausstellt, dessen Publikum ebenso rüde Manieren wie die Londoner Kneipe hat, kam den Aufstieg der rockenden Musiker nicht aufhalten. Ein erster treuer Fan ist bald gefunden, dessen Freundin Astrid (Uta Krüger) macht sogleich tolle Promo-Fotos, ein Produzent wird auf die Band aufmerksam, sogar Bert Kaempfert kommt vorbei.
Diese Geschichte um den Aufstieg der Beatles ist zugleich eine große Liebesgeschichte. Denn Stuart steigt nicht nur aus der Band aus, weil er sich ganz seiner Malerei widmen möchte, sondern auch weil ihm die Liebe zu Astrid wichtiger ist als die Karriere mit John Lennon.
Diese fünf Jungs auf der Bühne sind der Hit. Für sie lohnt es sich dieses Musical im Altonaer Theater auch mehrfach zu sehen. Wie diese Musiker auch noch als Schauspieler und Persönlichkeiten absolut authentisch rüberkommen, ist allemal sehenswert. Dass die Inszenierung etwas schleppend in Gang kommt und dass ein paar Nebenfiguren sehr klischeehaft ausgeschmückt wurden, verzeiht man der Inszenierung von Franz-Joseph Dieken schnell.
Birgit Schmalmack vom 26.3.15
Abbildung: Backbeat im Altonaer Theater - Foto: G2 Baraniak
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