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Venus im Pelz, Theater Das Zimmer
How Goes The World, Thalia
Trifles und American dream, Audimax
As you want it, UP, Motte
Arme Arme Reiche Reiche, Lichthof
Jungle Book, reimagined, Thalia
Niemandes Schwester, Thalia
Akins Traum, Thalia
Underground Girls, Thalia
Blind runner, Thalia
Die Wanze, Thalia
Die Trauer des Dämons, Thalia
Toshiki Okada
stream of consciousness
Vier Leiharbeiter, zwei Festangestellte in einer Firma. Ein kahler Aufenthaltsraum. Eine der Leiharbeiter ist entlassen worden. Eine Abschiedsfeier soll organisiert werden, ausgerechnet von den Zeitarbeitern, die sich ausrechnen bald die nächsten zu sein. So planen sie gleich ihre eigene Entlassungsfeier mit.
Die Sechs halten Monologe. Ein Gespräch findet nicht statt. Ihre Gefühle drücken sie weniger durch das Gesagte als durch ihre Körpersprache aus. Ungelenk schaukeln sie auf ihre Absätze. Schlaksig verdrehen sie ihre Arme und Beine. Schlängeln sich mit dem Körper eng an der Wand entlang. Wenig Spielraum gewährt ihnen ihre Arbeitswelt in der Firma nicht. In ständiger Wiederholung der Gedankenäußerungen sind die einzelnen Personen in ihrem Gedankenkreislauf gefangen und bewegen sich nicht auf den anderen zu.
Eisige Kälte ist die Folge. Diese rührt nicht nur von der zu kalt eingestellten Klimaanlage
her, wie eine der Mitarbeiterin stillschweigend erträgt.
Toshiki Okada gab mit seinem Ensemble chelfitsch einen eigenwilligen verschlossenen Eindruck in das japanische Arbeitsleben.
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