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Insich Wild Thing

Insich Wild Thing
Zufit Simon
Die physische Auswirkung des Lachens spiegelt sich in unserem Körper, die Bauchmuskeln arbeiten, der Atem geht schneller, die Gesichtsmuskeln werden aktiviert und die Lippen dehnen sich aus bis zu den Ohren, wo sie in einem Lächeln enden. Was bringt uns zum Lachen, was macht uns glücklich, wie lange hält dieses Glücksgefühl an, ist es nur ein Moment oder dauert es eine Zeitlang an, ist der Einfluss intern oder extern, was für Systeme und Hilfsmittel nutzen wir um diesen Gemütszustand zu erreichen, ist er real?
Der Versuch diesen emotionalen Gemütszustand durch einen physischen Seinszustand zu erreichen könnte gelingen oder auch scheitern.
Eine echte Fälschung, eine Fälschung des Echten, eine Fälschung, die echt sein könnte, aber die Tatsache, dass sie gefälscht wird, könnte sie echt werden lassen.
Elik Niv
Der Ausgangspunkt für die Arbeit "Wild Thing" war das Thema Notwendigkeit.
Die Notwendigkeit von Musik zum Tanz, oder umgekehrt die Notwendigkeit von Tanz zu Musik.
Die zwei Kunstbereiche können ohne einander existieren, aber was bringt sie zusammen, wo ist der Verbindung oder Notwendigkeit zu Klang und Körper?
Die Musik ist so gestalten, dass sie zwei Situationen schafft: einerseits eine triviale (ein Zitat aus der Popmusik, in der Tanz nur eine Reaktion auf die Musik sein kann, egal ob bestätigend oder negierend), und anderseits eine Fläche (ein sehr reduziertes Klangmaterial aus regelmässigen Impulsen), die dem Tanz ermöglicht klanggestaltend in die Musik einzugreifen.
So ist die Musik nur sekundär das, was aus dem Lautsprecher kommt - die "eigentliche" Musik beginnt als raumakustisches Ereignis erst in der Wechselwirkung mit dem Tanz. Dabei sind Klangerzeuger (Lautsprecher) und der bewegten menschlichen Körper für die musikalische Gestaltung gleichwertig.
Jimmi Hendrix

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