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Venus im Pelz, Theater Das Zimmer
How Goes The World, Thalia
Trifles und American dream, Audimax
As you want it, UP, Motte
Arme Arme Reiche Reiche, Lichthof
Jungle Book, reimagined, Thalia
Niemandes Schwester, Thalia
Akins Traum, Thalia
Underground Girls, Thalia
Blind runner, Thalia
Die Wanze, Thalia
Die Trauer des Dämons, Thalia
Hamlet leicht gekürzt
Das Hamlet-Feeling
Shakespeare, ist das einzige was zählt. Singen die drei Schauspieler (Leif Scheele, Jacob Weigert, Simon Zigah) aus vollem Halse und mit voller Überzeugung. Wer im Publikum da nicht mitsingen mag, ist selber schuld.
Hamlet wird hier von Nina Pichler als Gruppenerlebnis inszeniert. Das Publikum darf, ja muss sogar mitmachen. Als vielstimmiger Chor spielt es das ÜberIch, das Es und das Ich von Ophelia. Wer es an der nötigen Überzeugung mangeln lässt, erhält die Gelegenheit zu einem Einzel-Personal-Coaching, das im Eintrittskartenpreis mit einbegriffen ist.
Da leider nur einer der drei Newcomer-Schauspieler die Titelrolle spielen kann, haben die beiden anderen natürlich nichts Besseres zu tun als dem „Star“ seine Rolle streitig zu machen. Während des „total überschätzten Monologs“ unterhalten sie sich lautstark hinter der Bühne über ihre letzte Mahlzeit, ihre Abendpläne und ihren Kollegen, der sich vorne sichtlich abmüht und schließlich um Fassung ringend abbricht. „Ja, haben wir es nicht gewusst: Er ist total überfordert!“
Der Auftritt der Gauklertruppe in Hamlet wird kurzerhand zur Kernaussage und zum Stilmittel des gesamten Stückes erklärt. So ist „Hamlet – leicht gekürzt“ als Theater im Theater inszeniert. Ein leichter Spaß, der das Shakespeare-Feeling als Event feiert.
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