Deux, Kampnagel Bewegung teilen über Entfernung. Begegnung erlauben aus der Distanz. Nähe erleben ohne Berührung. All das und noch mehr versuchen die drei Tänzer*innen Jenny Beyer, Chris Leuenberger und Nina Wollny in ihrer hybriden Arbeit "Deux".    Filetstücke, monsun.theater und Vagantenbühne Dort träumt sie von ihrem utopischen Theater und sieht sich zugleich konfrontiert mit Bauleitern, Bürokratie und Baugewerken, die eine Wiedereröffnung in weite Ferne rücken lassen. Ihre reale Baustelle wird so zu einer Metapher für das Verschwinden der Kultur und ihre Transferierung auf die Screens.    SELFPORTRAIT :: GIACOMETTI, Theaterdiscounter So virtuos sind die verschiedenen Ebenen dieser Inszenierung des Kollektives RAUM+ZEIT miteinander verwoben und mit scheinbar einfachen Mitteln, die so geschickt aufeinander abgestimmt sind, dass man den dahinter stehenden Fragen nicht ausweichen kann.    Nerven. Lichthof Angeregt durch Donna Haraway's Camille-Geschichten aus ihrem Buch "Unruhig Bleiben" ist der Choreographin Yolanda Morales mit "Nerven" eine hochsensible und enervierende Arbeit gelungen. (G2 Baraniak)    Bodentiefe Fenster, TD Eine echte Premiere, die nichts nachahmte sondern etwas Neues erschuf, mit den Mitteln, die im Moment zur Verfügung stehen. Das Gefühl der Dankbarkeit der Zuschauer*innen entlud sich in einem minutenlangen Applauschat, der darin gipfelte, dass man sich zu einem virtuellen Kneipengang verabredete. So kann sogar gestreamtes Theater Inhalte vermitteln und gleichzeitig Spaß machen.