Trois Grandes Fugues, Berliner Festspiele Die Festivaleröffnung des diesjährigen "Tanz im August" war ein Beweis für die Vielfalt künstlerischer Inspiration. Drei Choreographinnen nahmen sich dieselbe Grundlage für ihre Stücke, und zwar Beethovens “Große Fuge” aus dem Jahr 1825. Dennoch waren die Ergebnisse so unterschiedlich, dass man denken konnte, es handelte sich um immer andere Musikstücke.    Pasionaria, HAU Moraus Tanzsprache, die er als Nichttänzer mit seinem Team La Veronal aus Modern Dance, Breakdance und HipHop entwickelt hat, und sein Einflechtung von aufwändigem Bühnenbild und Theatermitteln macht das Stück zu einem innovativem Beitrag zur derzeitigen Tanzszene, der zurecht beim Festival "Tanz im August" zu sehen ist.    Dreamer, Theater Anu Es fallen Begriffe wie Schuld, Opfer, Götter, Ich und Es. Dass sie vom Theater Anu in ein poetisches Openair-Event, lockeres Mitmachtheater und aufwändiges Lichtspektakel eingewoben werden, ist ein mutiger, innovativer und interessanter Inszenierungsansatz.    Landscape of I & Trr Tanz im August bietet Raum für unterhaltsame und anstrengende Experimente.