Lichthof

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Stadttheater, Lichthof Den Bürger ins Theater holen. Nicht nur als Zuschauer sondern als Themengeber für die Inhalte, die auf der Bühne verhandelt werden. Das ist die Idee hinter dem Projekt Stadttheater, das die künstlerische Leiterin Alida Breitag im Lichthof initiierte.

James Tiptree Jr.s polysexuelle Aliens, Lichthof Der Abend wird zu einer faszinierenden Entdeckungsreise nicht nur in die Welt der Aliens, des Literaturbetriebs sondern auch in die der Wahrnehmungsprägung von uns allen.

Dance forever, Lichthof Sie tanzen durch die im Bühnenraum verstreuten Zuschauer hindurch und animieren sie so lange zum Mittanzen, bis die Bühnenmitte gut gefüllt ist. Der begeisterte Applaus war ihnen danach sicher, für eine an Abwechselung und Facetten reiche Choreographie, die Aspekte des transkulturellen Raums im Tanz erkundete. (Foto: Anja Beutler)

Loud Whispers, Lichthof Sanna Lundström und Frank Koenen erkunden in ihrer meist völlig stillen Choreographie die Möglichkeiten der Verständigungen. Statt Worte verwenden sie Tanzelemente, die sie wie Sätze zu kurzen Reihen oder wie Gespräche zu längeren Sequenzen verknüpfen. (Foto (c) Maciej Rusinek und Roland Rossbacher)

Versuch über die Schwierigkeit... Lichthof Nachtkritik: "Versuch über die Schwierigkeit nein zu sagen – Henri Hüster stolpert am Hamburger Lichthof Theater über einen religionsphilosophischen Text von Klaus Heinrich "

Macht Macbeth, Lichthof So mag man während des Stücks über weite Strecken das eigentliche Thema völlig vergessen über all dem Schabernack, der von den Schauspielern veranstaltet wird. Erst spät begreift man, dass es hier um das Spiel der traurigen Clowns, die gerade um ihr Überleben kämpfen, handelt. Wenn es auch nur für eine weitere Szene wäre.

Intervisions, Lichthof Ein Abend, der viele Fragen stellt, der Anregungen gibt, der zum Gespräch animiert und der neue theatrale Formen ausprobiert. Schön dass der Lichthof für dieses innovative Format den Raum zur Verfügung stellt.

Cum-Ex Papers, Lichthof Warum blieb die Entrüstung der Bürger aus? Weil das alles nur in den grauen Seiten des Wirtschaftsteil der Zeitungen versteckt war? Die gefüllten Reihen im Lichthof zeigen, dass das Interesse der Zuschauer auf jeden Fall vorhanden ist.

Murphys Gesetz, Lichthof Die beiden Schauspielerinnen Alena Kolbach und Hanna Stange meistern ihre Aufgaben mit Bravour. Sie wechseln blitzschnell zwischen ihren Gefühlszuständen und Darstellungsformen hin und her. Viele schöne Bilder, viele tolle Ideen hielt diese Inszenierung bereit. Sie breiten sich wie ein Mosaik vor den Zuschauern aus. (Foto: G2 Baraniak)

Geister, Azubis Das Arrangement des Rundgangs mischt gekonnt Fiktion und Realität. Die drei Darstellerinnnen faszinieren jede auf ihre Art.

Montagskinder, Lichthof Das Risiko dieser Künstlerbeziehung wird so auf der Bühne nachfühlbar, wenn auch unter Hinnahme des Risikos, dass es an einzelnen Abende besser klappt als an anderen. Das ist Theater, das voll auf seine Akteure auf der Bühne vertraut. Die Zuschauer, die im Kreis um die Schauspieler herum sitzen, sind hautnah bei diesem Experiment dabei. ( Foto: Montagskinder©Andreas Schlieter)

John Gabriel Borkmann, Lichthof Das ist Spaß und Unterhaltung mit gut recherchiertem, ernstem Hintergrund. Ein gelungenes Gastspiel im Lichthof aus Berlin.

Leaving, Lichthof Der begeisterte Applaus bei der Lichthofpremiere für die schweißtreibende, gefühlsintensive Performance der Tänzer war mehr als verdient. Eine derartige Präsenz der einzelnen Persönlichkeiten, Kraft der tänzerischen Bewegung und Intensität im Ausdruck ist auf Hamburgs Tanzbühnen leider nicht die Regel. Foto (c) Melanie Machnitzke

Die Welt im Rücken, Lichthof Ein kleine, dennoch eindrückliche und sehr persönliche Auseinadersetzung mit Melles Buch ist den drei Theatermachern aus Berlin gelungen. Man hätte ihrem Experiment mehr Zuschauer in Hamburg gewünscht.

Neuland, Lichthof Julia Hart gelingt es wunderbar, die autobiographischen Beiträge der Frauen zu einem Programm zu formen, dass vergessen lässt, das diese nicht hauptberuflich auf der Bühne stehen. Sie lässt ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten bestens zur Geltung zu kommen und gibt ihnen gleichzeitig den Schutz der Bühne, in dem bis zum Schluss unklar bleibt, wessen Geschichten hier erzählt wird.

Söhne, Lichthof Es ist ein sehr vergnüglicher Abend geworden, den die Jödes hier anrichten. Er lebt von dem Temperament und Zusammenspiel von Vater und Sohn, die über einen so großen Vorrat an Humor und Selbstironie verfügen, dass die Gefahr sich selbst zu ernst zu nehmen, von vornherein ausgeschlossen ist.

Schädel X, Völkerkundemuseum Konradin Kunze spielt in seiner Performance auf mehreren Ebenen geschickt und unaufdringlich mit der Vermischung von Realität und Fiktion. Er vermengt seine eigene Biographie mit der von Gerhard Ziegenfuß, dem der Schädel tatsächlich gehört. (Foto: flinnworks)

Draußen vor der Tür, Lichthof Wenn Marcel Weinand das Stück jetzt am Lichthof als Musical inszeniert, überspitzt er den Amüsierwillen noch um ein paar Umdrehungen und lässt mit übertrieben bunten Kostümen und schmissigem Liedgut (Eva Engelbach) die Anstrengung des Vergessen-Wollens noch direkter zum Ausdruck bringen. (Foto: G2 Baraniak)


www

http://www.lichthof-hamburg.de/

Adresse

LICHTHOF Theater
Mendelssohnstrasse 15 B
22761 Hamburg
Tel: 040 / 855 00 840
Fax: 040 / 855 00 840

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