Lichthof

Zuletzt besprochen

Storm, Lichthof So ist Düwel ein verklärter und amüsierter Blick auf Storm gelungen. Die hinterfragenden Töne, die Storm auch heute höchst aktuell sein lassen, überlässt er dabei lieber ganz der Geige.

Djin, Lichthof Was passiert, wenn der Mensch sein Gegenüber ganz nach Wunsch programmieren kann, versucht das Projekt von Anne&ich (Anne Rietschel und Anton Krause) herauszufinden.

Snafu, Lichthof Regisseurin Isabelle McEwen hat einen detailgenauen, kenntnisreichen und hintergründigen Abend über das Phänomen Trump eingerichtet. Schade dass bisher nur ein Aufführungstermin geplant ist. Ihm wünscht man wesentlich mehr Zuschauer, denn er bietet Einblicke, die den meisten deutschen Medienkonsumenten verborgen bleiben würden.

Achtung Moschee, Lichthof Wie die Bürger von Naperville über die Diskussion dieser Frage ihre innersten Haltungen offenbaren, untersucht das Stück von Jamil Khoury. Selbst als szenische Lesung entfaltet es seine Spannung.

First black women in space, Lichthof Viele, aufwändige und schöne Bilder erschuf Ayivi mit Hilfe von Scheinwerfern, Lichtkegeln, Diskokugeln, perforierter Metallwände und aufblasbaren Kugeln. Viele interessante Aspekte stieß der Abend von Ayivi an. (Ute Langkafel)

Irre, Lichthof Wer entscheidet, ab wann das Irre aus einer Gesellschaft ausgeschlossen werden muss? Wer bestimmt die Normen? Sind nicht alle ein wenig irre? Werden die Irren nicht auch an ihrer Wegsperrung irre? Diese spannenden Fragen beschäftigen den jungen Arzt Raspe, als er seine erste Stelle in der Geschlossenen antritt. ( (c) Angelina Vernetti)

Lust, Lichthof Wie kann man einen Theaterabend über die Lust machen? Wie reden Frauen auf einer Bühne über Lust? Wie kann man Lust sichtbar machen? Braucht es dafür Bilder? Braucht es Nacktheit? Dürfen auch Männer zu diesem Abend ins Theater kommen? Es ist Programm bei "Lust" von "Frauen und Fiktion", dass mehr Fragen gestellt als Antworten gegeben werden.

Flametti, Lichthof Das pralle Theaterleben am Rande des wirtschaftlichen Ruins schildert der Roman Hugo Balls "Flametti". Regisseur Gero Vierhuff lässt dieses Variete-Leben mitten zwischen den Zuschauern, die zum Teil an Tischen mit auf der Bühne (Marcel Weinand) sitzen, entstehen. In Kostümen des vorherigen Jahrhunderts lavieren sich die Mitglieder des Ensembles durch ihr prekäres Dasein.

KeinOrt.Finsternis, Lichthof Regisseurin Anne Schneider hat den Text der DDR-Autorin Christa Wolf für ihr zweites Stück ihrer Trilogie über Außenseiter und Ausgestoßene benutzt, um nach "BiestA" über Analphabetismus nun mit "Kein Ort.Finsternis" ein Stück über Depression zu inszenieren. Wieder steht das raumgreifende Gerüst eines in sich verdrehten Lattenrostes auf der Bühne. Auch dieses Mal ist es wieder ein wunderbar eindrückliches Bild für das anstrengende Rumbalancieren auf den spärlichen Halterastern, das vergebliche Suchen nach einem sicheren Untergrund und dem ständig drohenden Absturz in den Abgrund.

Glaube, Liebe, Hoffnung, Lichthof Regisseur Helge Schmidt hat den Klassiker von Ödön von Horváth in einen eindrucksvollen grotesken Totentanz der noch Lebenden verwandelt. Elisabeth ist die einzige unter all den vorhersehbar agierenden Figuren dieses Gesellschaftsspiels, die noch kämpft.

Stimme X: Der Neue Hubert Selby So verführte dieser Abend mit seiner atmosphärischen Vielschichtigkeit in eine Welt jenseits des klar Benennbaren. Schade dass er nur ein einziges Mal zu sehen sein wird.

Automaten, Lichthof In ihm verbinden sich das pralle Leben des Dokumentarischen mit dem Ideenreichtum von Bühnenprofis. Die drei Schauspieler Camill Jammal, Gesine Lenz und Thomas Mehlhorn springen von einem Kostüm in die nächste Rolle und lassen den Zuschauer mit seiner Eintrittskarte das große Los ziehen.

Himmel und Erde, Lichthof Regisseurin Eria Prollius hat das Stück von Gerlind Reinshagen "Himmel und Erde" im Lichthof inszeniert. Sie hat für die Rolle der Sonja die perfekte Darstellerin gefunden. Christine Korfant ist die burschikose, zupackende, aktive und lebenslustige Frau, die sich selbstbewusst ihre Scheiben vom Leben genommen hat und die jetzt ebenso selbstgewiss ihren letzten Weg geht.

Jetzt bin ich hier, Ballhaus Selbstermächtigung durch Selbstbespaßung haben sich die jungen Leute der Akademie der Autodidakten auf der Bühne des Ballhaus Naunynstraße vorgenommen. Beides gelingt ihnen hervorragend, Publikumsbespaßung inklusive.

Participation, Lichthof Dieser Abend bietet alles, was ein faszinierender Tanzabend haben muss: Ein in jeder Sekunde präsentes Ensemble, eine vielschichtige Erzählstruktur, eine spannungsreiche Inszenierung, eine energiegeladene Umsetzung und viele Fragen, die auch nach dem jubelnden Schlussapplaus noch für Stoff zum Nachdenken sorgen. Foto: St. Garbelmann)

BiestA. Lichthof Regisseurin Anne Schneider ist ein beeindruckender Abend gelungen, der für die Gefühlswelt einer Analphabetin zu sensibilisieren versteht. Ein nicht nur thematisch, sondern auch inszenatorisch höchst spannender Abend.

Nos revolutions, Lichthof So, im Hin- und Herswitchen zwischen den verschiedenen drei Sprachen, durfte man als Zuschauer getrost den Mut zur Lücke entwickeln und sich mitreißen lassen von dem nicht enden wollende, gefangen nehmenden Gedankenstrom der Autoren Mickael de Oliveira und Ulrike Syha, den die Regisseurin Anne Monfort perfekt inszeniert hat. Ein beeindruckendes Gastspiel. (Foto (c) Simon Gosselin )

Das Totenschiff, Lichthof Jungregisseurin Clara Weyde schildert mit ihren vier tollen Schauspielern eine Männergemeinschaft, die nichts mehr zu verlieren hat. Der Stoff aus der Zeit des ersten Weltkrieges von B. Traven könnte angesichts der derzeitigen Flüchtlingsbewegungen nicht aktueller sein, dennoch verzichtet Weyde klugerweise auf jede gewollte Aktualisierung. Zwei mächtige Schreibtische und schon entstehen Amtstuben, Schiffe, Pritschen und Heizkessel. Foto: Sinje Hasheider


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Fax: 040 / 855 00 840

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