Checkpoints, tak Dieses Theaterexperiment spielt geschickt mit den Gefühlen der Besuchenden. Es lohnt sich, es bis zum Ende zu durchleben. Gerade die verschlungene Reise, auf die das Regieteam sein Publikum über drei Stunden lang schickt, hat es in sich, auch gerade weil es die Erwartungen immer wieder geschickt unterläuft.    Die lustigen Weiber von Windsor, Monbijou Allzu ernst nehmen alle Beteiligten dieses Stück nicht. Immer wieder steigen die Schauspieler:innen aus ihrem Spiel aus und kommentieren es leicht verwundert und amüsiert. Denn wie am Schluss eine von ihnen verrät, lässt sich der Inhalt in nicht einmal zwanzig Sekunden zusammen fassen.    Phaidon, Globe Berlin Kann eine tief schürfende Unterhaltung über den Tod Vergnügen bereiten? Ja, sie kann, wenn im Globe Berlin zwischen den beiden Schauspielern Anselm Lipgens und Uwe Neumann stattfindet.    Auto-Fiktion, DER STRUGGLE* SO REAL, Lichthof Wie geht Hochkultur und Autowerkstatt zusammen? Kann man zwischen Bremsstation und Schweißgerät Ballett tanzen? Im Werkzeugschrank liegt "Der kleine Unterschied" von Bourdieu, zwischen Hebebühne und Altölstation wird spontan eine Arie aus "Figaros Hochzeit" gesungen. Wenn Verena Brakonier in Ihrer Auto-Fiktion untersucht, wie die Herkunft die Bewegungsmuster einer Tänzerin prägt, bebildert sie mit leichter Hand den aktuellen Diskurs um Klassismus.